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Fachprofil (aus dem Vorwort zum Lehrplan):

Der Religionsunterricht ist gemäß Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland sowie Art. 136 Abs. 2 der Bayerischen Verfassung ordentliches Lehrfach. Der Lehrplan katholische Religionslehre orientiert sich am Beschluss der Gemeinsamen Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland "Der Religionsunterricht in der Schule" (Würzburg 1974) und an der Verlautbarung der deutschen Bischöfe "Die bildende Kraft des Religionsunterrichts" (Bonn 1996). Auf dieser Grundlage werden zentrale Inhalte des christlichen Glaubens auf die beruflichen Schulen hin konkretisiert.
Der katholische Religionsunterricht geht angesichts der vielfältigen Ziel- und Wertvor- stellungen in der gegenwärtigen Gesellschaft von unterschiedlichen Einstellungen der Schülerinnen und Schüler zu Religion und Kirche aus und gibt aus der Sicht des katholischen Glaubens Antwort auf drängende Lebensfragen. Er will ihnen bei der Suche nach Maßstäben für ein Gelingen des Lebens helfen.

 

Der Unterricht richtet sich an folgenden Zielsetzungen aus:

  • Der Religionsunterricht macht mit der christlichen Glaubensüberlieferung vertraut und sensibilisiert für persönliche Lebensvorstellungen.
  • Er stellt Lebensentwürfe aus dem christlichen Glauben vor und lädt die Schüler ein, sich mit diesen auseinanderzusetzen.
  • Er befähigt zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit Konfessionen und Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien und fördert Verständnis und Toleranz gegenüber der Entscheidung anderer.
  • Schließlich soll der Unterricht zu religiösem Leben und zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft motivieren.

Der Religionsunterricht hilft den gläubigen Schülerinnen und Schülern, sich bewusster für diesen Glauben zu entscheiden. Den suchenden, fern stehenden oder dem christlichen Glau-ben gleichgültig gegenüberstehenden Schülern bietet er die Möglichkeit, Antworten der Kirche auf ihre Fragen kennen zu lernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.