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Ziel des Sozialkundeunterrichts ist die Demokratiefähigkeit junger Menschen. Im Zentrum des Faches steht der Mensch als soziales und politisches Wesen, das sich in eigenem Interesse mit öffentlichen Angelegenheiten beschäftigt. Dabei wird von einem erweiterten Begriff von Öffentlichkeit ausgegangen, der neben dem politischen Handeln auch soziales Handeln einschließt. Gegenstände des Sozialkundeunterrichts sind ausgehend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler zentrale Formen, Regeln und Veränderungsprozesse des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Möglichkeiten der politischen Mitgestaltung auf den unterschiedlichen politischen Ebenen. Neben der Politologie ist in ganz besonderem Maße die Soziologie Bezugswissenschaft.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln auf der Grundlage des im Grundgesetz verankerten Menschenbilds systematisch Demokratiekompetenz, welche sie zu angemessener Orientierung in der modernen Gesellschaft, zu reflektierten politischen Urteilen, zu eigenständigem Informieren als Basis für politische Entscheidungen und zur Übernahme von Verantwortung in Staat und Gesellschaft befähigt. Sozialkunde ist Leitfach der politischen Bildung.

 

  • Lebenswelt und Mitgestaltung

  • Zusammenleben in der Gesellschaft

  • Politische Strukturen

  • Herausforderungen der internationalen Politik